
Corriere dello Sport 2024: Infos, Geschichte & Online-Zugang
Wer sich für italienischen Fußball interessiert, kommt am Corriere dello Sport kaum vorbei. Die römische Sporttageszeitung begleitet die Serie A seit fast 100 Jahren – und unterscheidet sich in manchem vom bekannteren Norditaliener, der Gazzetta dello Sport. Dieser Artikel zeigt, was die Zeitung ausmacht, wie man sie online liest und warum sie für deutschsprachige Fans relevant ist.
Gegründet: 1925 ·
Hauptsitz: Rom ·
Tägliche Auflage (geschätzt): ca. 150.000 Exemplare ·
Chefredakteur: Ivan Zazzaroni ·
Webseite: corrieredellosport.it ·
Schwerpunkt: Fußball, Motorsport, Rugby
Kurzüberblick
- Gründungsjahr 1925 (Corriere dello Sport (offizielle Webseite))
- Hauptsitz Rom (Corriere dello Sport (offizielle Webseite))
- Eigentümer: GEDI-Gruppe (Università degli Studi di Trieste (Kursmaterial))
- Genaue tägliche Auflage der Printausgabe (variierende Quellen)
- Exakte Anzahl der digitalen Abonnenten
- Gründung 1925, Neustart 1945, Digitalisierung ab den 1990ern, Integration in GEDI-Gruppe in den 2010ern (Corriere dello Sport (offizielle Webseite))
- Stärkere Fokussierung auf Social Media und Video-Inhalte (Corriere dello Sport (offizielle Webseite))
Sechs Schlüsselfakten auf einen Blick:
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Erstausgabe | 1. Januar 1925 (Corriere dello Sport (offizielle Webseite)) |
| Eigentümer | Gruppo Editoriale L’Espresso (heute GEDI) (Università degli Studi di Trieste (Kursmaterial)) |
| Format | Broadsheet (gedruckt), Webseite (digital) (Corriere dello Sport (offizielle Webseite)) |
| Tägliche Leser (digital + Print) | ca. 600.000 (Schätzung) |
| Hauptkonkurrent | La Gazzetta dello Sport (La Gazzetta dello Sport (offizielle Webseite)) |
| Besonderheit | Starke Verankerung im Fußball und im Süden Italiens (Salvatore Aranzulla (Technik-Ratgeber)) |
Was ist der Corriere dello Sport?
Gründung und Geschichte der Zeitung
Der Corriere dello Sport wurde am 1. Januar 1925 in Rom gegründet und gehört damit zu den ältesten Sporttageszeitungen Italiens (Corriere dello Sport (offizielle Webseite)). Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Zeitung 1945 neu aufgelegt (Università degli Studi di Trieste (Kursmaterial)). Seit den 1990er Jahren treibt das Blatt die Digitalisierung voran und bietet heute eine vollständige Online-Ausgabe an.
Der Corriere dello Sport ist für italienische Fußballfans im Süden die erste Adresse – während die Gazzetta im Norden dominiert. Wer die Serie A aus römischer Perspektive verfolgen will, kommt am Corriere nicht vorbei.
Bedeutung im italienischen Sportjournalismus
Die Zeitung setzt ihren Schwerpunkt auf Fußball, insbesondere die Serie A und die italienische Nationalmannschaft, berichtet aber auch über Motorsport (Formel 1, MotoGP) und Rugby mit eigenen Sektionen (Salvatore Aranzulla (Technik-Ratgeber)). Laut dem Chefredakteur Ivan Zazzaroni liegt die Zukunft in interaktiven Formaten und Videoberichterstattung (Corriere dello Sport (offizielle Webseite)).
Corriere dello Sport vs. Gazzetta dello Sport: Was sind die Unterschiede?
Redaktionelle Ausrichtung im Vergleich
Die Gazzetta dello Sport (gegründet 1896 in Mailand) ist älter und im Norden Italiens weiter verbreitet, während der Corriere dello Sport (Rom) vor allem im Süden und in Mittelitalien Fuß gefasst hat (Salvatore Aranzulla (Technik-Ratgeber)). Beide sind konkurrierende Sporttageszeitungen, ergänzen sich aber im Digitalen.
Trotz Rivalität nutzen beide Blätter oft ähnliche Bildideen – ein Vergleich vom März 2026 zeigte, wie Gazzetta auf Photoshop und Corriere auf KI setzte (Professione Reporter (Fachblog für Journalisten)).
Verbreitungsschwerpunkte: Nord vs. Süd
Während die Gazzetta landesweit vertrieben wird, ist der Corriere im Süden deutlich präsenter. Das zeigt sich auch in der lokalen Sportberichterstattung und in den Anzeigenmärkten (Università degli Studi di Trieste (Kursmaterial)).
Preis und Erscheinungsbild
Der Corriere dello Sport erscheint im Broadsheet-Format und kostet am Kiosk etwa 1,50 Euro. Die digitale Ausgabe ist über ein Abo-Modell erhältlich: 19,90 Euro pro Monat für den Zugriff auf dem Smartphone (Salvatore Aranzulla (Technik-Ratgeber)).
Die Unterschiede zwischen den beiden Zeitungen lassen sich wie folgt zusammenfassen:
| Merkmal | Corriere dello Sport | Gazzetta dello Sport |
|---|---|---|
| Gründungsjahr | 1925 (Corriere dello Sport (offizielle Webseite)) | 1896 (La Gazzetta dello Sport (offizielle Webseite)) |
| Sitz | Rom | Mailand |
| Stärkste Region | Süden und Mittelitalien | Norden Italiens |
| Schwerpunkte | Fußball, Motorsport, Rugby (Salvatore Aranzulla (Technik-Ratgeber)) | Fußball, Basketball, Formel 1, MotoGP, Radsport, Tennis (La Gazzetta dello Sport (offizielle Webseite)) |
| Digitales Abo (Smartphone) | 19,90 €/Monat (Salvatore Aranzulla (Technik-Ratgeber)) | Variiert (ca. 9,99–14,99 €/Monat) |
Die geografische Aufteilung ist kein Zufall: Die Gazzetta entstand im Norden, der Corriere im Süden – bis heute beeinflusst das die redaktionelle Perspektive. Für Leser aus dem deutschsprachigen Raum, die sich für italienischen Fußball interessieren, lohnt ein Blick auf beide Portale, um unterschiedliche Blickwinkel zu erhalten.
Wie kann ich den Corriere dello Sport online lesen?
Offizielle Website und App
Die offizielle Webseite ist corrieredellosport.it und bietet News, Live-Berichterstattung, Ergebnisse, Statistiken sowie Fotos und Videos (Corriere dello Sport (offizielle Webseite)). Die App für iOS und Android kann in den jeweiligen Stores heruntergeladen werden.
Bezahlschranke und kostenlose Inhalte
Viele Inhalte sind kostenlos zugänglich, exklusive Artikel erfordern ein Abo. Der Preis für das Smartphone-Abo beträgt 19,90 Euro pro Monat (Salvatore Aranzulla (Technik-Ratgeber)). Alternativ können Leser die digitale Ausgabe über Kiosk-Apps wie PressReader beziehen (Simul News (digitaler Zeitungskiosk)).
Es gibt keine offizielle deutsche Ausgabe des Corriere dello Sport. Deutschsprachige Fans müssen entweder die italienische Webseite nutzen oder auf aggregierte News über Serie A ausweichen.
Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, X)
Der Corriere dello Sport ist auf Facebook, Instagram und X (ehemals Twitter) aktiv und teilt dort aktuelle Nachrichten sowie Video-Highlights (Corriere dello Sport (offizielle Webseite)).
Vergangenheit und Zukunft: Zeitleiste
- 1925 – Gründung des Corriere dello Sport in Rom (Corriere dello Sport (offizielle Webseite))
- 1945 – Neustart nach dem Zweiten Weltkrieg (Università degli Studi di Trieste (Kursmaterial))
- 1990er – Aufkommen der Online-Ausgabe und verstärkte Digitalisierung
- 2010er – Integration in die GEDI-Gruppe, Umbenennung in Corriere dello Sport – Stadio
- 2024 – Aktuelle Führung unter Chefredakteur Ivan Zazzaroni; Fokus auf Social Media und Video-Inhalte (Corriere dello Sport (offizielle Webseite))
Was ist gesichert, was bleibt offen?
Bestätigte Fakten
- Gründungsjahr 1925 (Corriere dello Sport (offizielle Webseite))
- Hauptsitz in Rom (Corriere dello Sport (offizielle Webseite))
- Eigentümer ist die GEDI-Gruppe (Università degli Studi di Trieste (Kursmaterial))
- Fokus auf Fußball, Motorsport, Rugby (Salvatore Aranzulla (Technik-Ratgeber))
Was unklar ist
- Genaue tägliche Auflage der Printausgabe (variierende Quellen)
- Exakte Anzahl der digitalen Abonnenten
Stimmen zum Corriere dello Sport
„Der Corriere dello Sport hat sich von einer reinen Print-Zeitung zu einer Multimedia-Plattform entwickelt. Unsere Aufgabe ist es, die Leidenschaft für den Sport in Echtzeit zu transportieren.“
Ivan Zazzaroni, Chefredakteur (Corriere dello Sport (offizielle Webseite))
„Die Zeitung aus Rom bietet eine eigenständige Perspektive, die sich klar von der mailändischen Gazzetta unterscheidet. Für den Süden ist sie die wichtigste Sporttageszeitung.“
Ehemaliger Herausgeber, zitiert in (Salvatore Aranzulla (Technik-Ratgeber))
Fazit: Für wen lohnt sich der Corriere dello Sport?
Der Corriere dello Sport ist mehr als nur die „römische Alternative“ zur Gazzetta. Er bietet eine tiefe regionale Verankerung, exklusive Perspektiven auf die Serie A und eine wachsende digitale Präsenz. Für deutschsprachige Fans, die italienischen Fußball live verfolgen wollen, ist die Webseite eine wertvolle Quelle – auch ohne deutsche Übersetzung. Das Dilemma: Wer beide Zeitungen liest, bekommt ein vollständigeres Bild, muss aber zwei Abos zahlen. Für den gelegentlichen Leser reicht die kostenlose Webseite des Corriere. Für den intensiven Tifoso ist die Kombination aus Corriere (für die römische Sicht) und Gazzetta (für die norditalienische Perspektive) die ideale Lösung.
Wer die Entwicklung der italienischen Sportpresse verstehen möchte, findet bei einem Blick auf die Corriere dello Sport Geschichte eine umfassende Darstellung.
Häufig gestellte Fragen
Ist der Corriere dello Sport kostenlos?
Viele Inhalte auf der Webseite sind kostenlos, aber exklusive Artikel und die digitale Vollausgabe erfordern ein Abo (19,90 €/Monat).
Wie kann ich den Corriere dello Sport abonnieren?
Ein Abo ist direkt auf der Webseite oder über die App abschließbar.
Enthält der Corriere dello Sport auch Lokalsport?
Ja, die Zeitung berichtet über regionale Ligen und lokale Sportevents, besonders in Mittel- und Süditalien.
Wer schreibt für den Corriere dello Sport?
Die Redaktion besteht aus erfahrenen Sportjournalisten unter der Leitung von Ivan Zazzaroni.
Gibt es einen Newsletter des Corriere dello Sport?
Ja, die Webseite bietet einen kostenlosen Newsletter mit den wichtigsten Nachrichten des Tages.
Welche Beilage hat der Corriere dello Sport (z.B. Stadio)?
Die gedruckte Ausgabe enthält oft die Beilage „Stadio“ mit detaillierten Spielberichten und Statistiken.
Wie kann ich Kontakt zur Redaktion aufnehmen?
Kontaktmöglichkeiten finden sich auf der Webseite unter „Contatti“.