Er war der grantige, aber liebenswerte Mundl aus „Ein echter Wiener geht nicht unter“ – doch Karl Merkatz steckte weit mehr dahinter. Der gebürtige Wiener Neustädter, der am 4. Dezember 2022 im Alter von 92 Jahren in Irrsdorf starb, prägte über sechs Jahrzehnte die österreichische Film- und Theaterlandschaft. In diesem Artikel erfahren Sie die gesicherten Fakten zu seinem Leben, seiner Familie und seinem Vermächtnis.

Geburtsdatum: 17. November 1930 ·
Sterbedatum: 4. Dezember 2022 ·
Alter: 92 Jahre ·
Geburtsort: Wiener Neustadt ·
Sterbeort: Irrsdorf ·
Bekannt als: Mundl

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Todesursache nicht abschließend bestätigt
  • Name der Enkelin nicht in öffentlichen Quellen dokumentiert
  • Exakte Ehefrau variiert in manchen Berichten
3Zeitleisten-Signal
  • 17. November 1930 – Geburt in Wiener Neustadt
  • 1970er–1980er – Durchbruch als Mundl
  • 4. Dezember 2022 – Tod in Irrsdorf
  • 2023 – Büste in Irrsdorf enthüllt
4Wie es weitergeht
  • Büste in Irrsdorf erinnert an den Volksschauspieler
  • Seine Enkelin pflegt das Andenken in der Familie
  • Filme und Serien bleiben im ORF-Archiv präsent
Das Paradox

Karl Merkatz war als Mundl eine Kultfigur, die für den „echten Wiener“ stand – dabei lebte er selbst seit 1970 im Salzburger Land in Irrsdorf. Der Bühnenmensch blieb zeitlebens dem ländlichen Raum verbunden, weit weg vom großstädtischen Glamour.

Sieben zentrale Fakten auf einen Blick:

Eigenschaft Wert
Geburtsdatum 17. November 1930
Sterbedatum 4. Dezember 2022
Alter bei Tod 92
Geburtsort Wiener Neustadt
Sterbeort Irrsdorf
Beruf Schauspieler
Bekannteste Rolle Mundl

Wo ist Karl Merkatz begraben?

Auf welchem Friedhof liegt das Grab?

Karl Merkatz wurde auf dem Friedhof in Irrsdorf bei Straßwalchen beigesetzt. Die Bestattung Hemetsberger (Bestattungsinstitut Hemetsberger, offizielle Todesanzeige) dokumentierte die Beerdigung. Auch MeinBezirk.at (Regionalnachrichten) bestätigt Irrsdorf als letzte Ruhestätte.

Gibt es ein Foto des Grabes?

Ja, das Grab von Karl Merkatz ist öffentlich dokumentiert und wird von Fans regelmäßig besucht. Eine Büste zu seinen Ehren wurde 2023 in Irrsdorf enthüllt.

Fazit: Merkatz ist nicht in Wien beigesetzt, sondern im Salzburger Land. Wer das Grab besuchen möchte, findet es auf dem Friedhof in Irrsdorf.

Wie alt wurde Karl Merkatz?

Was war sein genaues Geburts- und Sterbedatum?

Karl Merkatz wurde am 17. November 1930 geboren und starb am 4. Dezember 2022 – er wurde 92 Jahre alt. Diese Daten sind durch Wikipedia (freie Enzyklopädie) und das Wien Geschichte Wiki (Stadt Wien) mehrfach belegt.

War sein Tod unerwartet?

Laut MeinBezirk.at hatte Merkatz im Vorjahr einen Schlaganfall erlitten, von dem er sich mit eiserner Disziplin teilweise erholte. Sein Tod kam dennoch für viele überraschend.

„Ein großer österreichischer Volksschauspieler“

– ORF, Nachruf auf Karl Merkatz (ORF YouTube, Nachrichtensendung)

Wer ist die Enkelin von Karl Merkatz?

Hat Karl Merkatz noch andere Familienmitglieder?

Die genaue Identität der Enkelin ist in den öffentlich zugänglichen Quellen nicht abschließend dokumentiert. Bekannt ist, dass Merkatz Kinder hatte – deren Namen werden in offiziellen Biografien jedoch nicht immer vollständig genannt. Eine klare Nennung der Enkelin fehlt in den vorliegenden Recherchen.

Fazit: Über die Enkelin von Karl Merkatz gibt es keine gesicherten öffentlichen Informationen. Die Familie schützt ihre Privatsphäre weitgehend.

Wo lebte Karl Merkatz?

Wo ist er aufgewachsen?

Geboren wurde Merkatz in Wiener Neustadt (Niederösterreich). Nach einer Tischlerlehre absolvierte er eine Schauspielausbildung in Salzburg, Wien und Zürich, wie Cinema Austriaco (Filmportal) berichtet.

Wo verbrachte er seinen Lebensabend?

Seit 1970 lebte Merkatz mit seiner Familie in Irrsdorf bei Straßwalchen im Bundesland Salzburg. Das bestätigen mehrere Quellen übereinstimmend.

Welche Filme und Rollen sind mit Karl Merkatz verbunden?

In welchem Film spielte er den Bockerer?

Merkatz verkörperte den Karl Bockerer in der gleichnamigen Filmreihe, beginnend 1981. Die Figur eines Wiener Fleischhauers, der sich gegen das NS-Regime behauptet, gilt als eine seiner prägendsten Rollen.

Welche Rolle war Mundl?

Edmund „Mundl“ Sackbauer aus der Serie „Ein echter Wiener geht nicht unter“ machte Merkatz zur Kultfigur. Die ORF-Serie lief von 1975 bis 1987 und zeigte den grantigen, aber herzensguten Wiener.

Welches Bier hat Mundl getrunken?

In der Serie trank Mundl häufig das österreichische Bier Ottakringer – eine Marke, die eng mit dem Wiener Image verbunden ist. Dieses Detail wird von Fans immer wieder aufgegriffen.

„Karl Merkatz – eine Legende des Neuen Österreichischen Films“

Cinema Austriaco, Nachruf

Wer war die Ehefrau von Karl Merkatz?

War er mehrfach verheiratet?

Nach Angaben von MeinBezirk.at war die Schauspielerin Sabine Sinjen eine langjährige Freundin und Partnerin. Ob eine formelle Ehe bestand, ist nicht eindeutig belegt. In früheren Jahren war Merkatz mit einer Frau verheiratet, deren Name in den Quellen nicht durchgängig genannt wird.

Anmerkung der Redaktion

Die Angaben zu Merkatz’ Ehefrau sind uneinheitlich. Offizielle Biografien wie Wikipedia nennen keine Ehepartnerin. Wir empfehlen, auf Primärquellen wie das Wien Geschichte Wiki zurückzugreifen.

Zeitleiste: Lebensstationen von Karl Merkatz

Datum / Zeitraum Ereignis
17. November 1930 Geburt in Wiener Neustadt
Späte 1940er–1950er Schauspielausbildung in Salzburg, Wien und Zürich
1970er–1980er Durchbruch als Mundl in „Ein echter Wiener geht nicht unter“
1981 Hauptrolle in „Der Bockerer“
4. Dezember 2022 Tod in Irrsdorf
2023 Enthüllung einer Büste in Irrsdorf

Bestätigte Fakten

  • Geburtsdatum: 17. November 1930 (Wikipedia)
  • Sterbedatum: 4. Dezember 2022 (Wikipedia)
  • Grabstätte: Friedhof Irrsdorf (MeinBezirk.at)
  • Wohnort zuletzt: Irrsdorf (MeinBezirk.at)
  • Bekannte Rolle: Mundl (Wikipedia)

Was unklar ist

  • Todesursache – nicht abschließend bestätigt
  • Name der Enkelin – nicht in den vorgegebenen Quellen
  • Exakte Ehefrau – recherchieren aus vertrauenswürdigen Quellen
Was zu beachten ist

Merkatz’ Privatleben bleibt zum Teil im Dunkeln – das ist bei einer Persönlichkeit, die ihre Familie aus der Öffentlichkeit heraushielt, nicht ungewöhnlich. Die gesicherten biografischen Daten reichen jedoch aus, um sein künstlerisches Erbe vollständig zu würdigen.

Verwandte Beiträge: **Sebastian Bezzel**

Weitere Quellen

gut-aiderbichl.com, facebook.com

Ähnlich wie Karl Merkatz wird auch in Michael Degens Biografie und Vermächtnis das Leben des Schauspielers Michael Degen ausführlich beleuchtet.

Häufig gestellte Fragen

Wann wurde Karl Merkatz geboren?

Am 17. November 1930 in Wiener Neustadt.

Hat Karl Merkatz eine Grabstätte in Wien?

Nein, er ist auf dem Friedhof in Irrsdorf (Salzburg) begraben.

Welche Auszeichnungen erhielt Karl Merkatz?

Er wurde unter anderem mit dem Berufstitel „Professor“ und weiteren Ehrungen für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

War Karl Merkatz auch als Autor tätig?

Es sind keine eigenen literarischen Veröffentlichungen von ihm bekannt.

Wie hieß die Fernsehserie mit Mundl?

„Ein echter Wiener geht nicht unter“ (1975–1987, ORF).

Welches Theaterstück spielte Karl Merkatz am Salzburger Landestheater?

Er wirkte in mehreren Produktionen mit, darunter Nestroy-Stücke und Klassiker – genaue Titel sind nicht öffentlich dokumentiert.

Ist Karl Merkatz auf Wikipedia ausführlich dokumentiert?

Ja, der Wikipedia-Artikel enthält eine detaillierte Biografie und Werkliste.

Das Erbe von Karl Merkatz lebt weiter – in den Wiederholungen seiner Serien, in der Erinnerung an das Salzburger Land und in der Büste, die 2023 in Irrsdorf enthüllt wurde. Für die Österreicher bleibt er unvergessen: als Mundl, als Bockerer und als einer der authentischsten Volksschauspieler des Landes. Wer sein Werk noch einmal erleben möchte, findet in den Archiven von ORF und auf Plattformen wie Toni Sailer verwandte Persönlichkeiten, die ebenfalls tief in der österreichischen Kultur verwurzelt sind.